Die Geschichte Islands

So ganz genau weiß man bisher nicht, wann Island besiedelt wurde. Die ersten Hinweise jedoch liefern römische Kupfermünzen, die ca. um 300 n. Chr. datieren. Gefunden wurden sie im südöstlichen Teil des Landes. Dort waren die ersten Siedlungen der europäischen Einwanderer, weil sie dort meistens mit ihren Schiffen anlandeten. Allerdings können diese Münzen auch schon länger im Umlauf gewesen sein, bevor sie mit den ersten Siedlern nach Island kamen. Archäologische Ausgrabungen haben jedoch sicher ergeben, dass die ersten Behausungen und Siedlungen aus dem 8. bzw. 9. Jahrhundert n. Chr. stammen. Anhand von C14-Analysen an Holzresten konnte dies bestätigt werden. Und auch schriftliche Überlieferungen berichten von der Erstbesiedlung zu eben dieser Zeit. Manche alten Schriften berichten, dass schon vor Ankunft der Norweger im 9. Jahrhundert irische Mönche auf Island gelebt haben sollen. Dafür gibt es jedoch keine archäologischen Beweise und es ist umstritten, ob und warum diese Mönche die Insel wieder verlassen haben.

Phytheas von Marseille soll laut einiger Textüberlieferungen der erste gewesen sein, der Island betreten hat und zwar im 4. Jahrhundert v. Chr.. Er nannte das Land „Thule" und beschrieb auch die Lage des Landes. Man nimmt heute jedoch anhand von Beschreibungen über Thule an, dass es sich um einen Teil von Skandinavien (Norwegen) gehandelt habe und nicht um Island, da es aus dieser Zeit keinerlei archäologische Beweise für eine Besiedlung durch Menschen gibt.

Die erste wohl wirkliche Besiedlung fand um 860 statt als ein norwegisches Wikingerschiff, das auf dem Weg zu den Färör-Inseln war, in einem Sturm versehentlich an der Küste von Ostisland landete. Der Kapitän Naddoddur benannte die Insel mit Snæland („Schneeland"). Der Schwede Garðar Svavarsson landete einige Jahre danach in Húsavík (Nordküste von Island) und benannte die Insel nach sich selbst. Allerdings wurde er offiziell niemals als der erste Siedler benannt, obwohl ein Teil seiner Schiffsbesatzung in der Nähe der Hafenstadt Húsavík eine Siedlung errichteten. Erst der Norweger Flóki Vilgerðarson schiffte mit geplanter Siedlungsabsicht nach Island und gab der Insel ihren heutigen Namen „Eisland". Laut Sage soll er Treibeis aus Grönland kommend von einem Berg aus gesehen haben. Dies gab ihm die Eingebung für den heutigen Namen der Insel.

Obwohl Flóki Vilgerðarson als der erster Island als neue Heimat besiedelt hat und der Namensgeber des Landes ist, so gilt dennoch erst Ingólfur Arnarson als offizieller Erstsiedler Islands. Er hatte seinen gesamten Besitz in Norwegen verloren, weil er dort wegen Totschlags angeklagt wurde. So schiffte er sich, seinen Ziehbruder und die gesamte Familie nach Island ein und ließ sich an der Südküste bei Ingólfshöfði nieder. Sein Ziehbruder segelte jedoch weiter bis nach Vík und gründete dort eine Siedlung. Dieser wurde jedoch von seinen irischen Sklaven erschlagen, welche daraufhin auf eine Inselgruppe südwestlich von der Hauptinsel Island segelten. Ingólfur Arnarson erfuhr später von dem Mord an seinem Ziehbruder und erschlug daraufhin seinerseits die Sklaven. Er benannte die Inselgruppe „Westmänner-Inseln", weil die Iren von den Wikingern „Westmänner" genannt wurden. Ingólfur Arnarson zog einige Jahre später mit seinen Leuten ins heutige Reykjavik (874) und gründete die heutige Hauptstadt. Etwa 400 Häuptlingsfamilien aus Norwegen folgten seinem Beispiel und segelten nach Island, um sich dort anzusiedeln. Diese schriftlichen Beweise konnten von Archäologen bestätigt werden, die in der Gegend um Reykjavik norwegische und keltische Fundstücke ausgegraben haben.

Zwischen 930 und 1030 war die Zeit des Freistaates und der Saga. Aus dieser Zeit stammte bzw. entwickelte sich das Althing, lokale Versammlungen der Häuptlinge. Þorsteinn Ingólfsson soll der Begründer dieser Regierungsform sein, die sich nach und nach überall im Land durchsetzte und letztlich zu der Vereinigung aller Godentümer in eine gemeinsame Republik mit einer gemeinsamen Generalversammlung endete. Die erste Versammlung dieser Art fand 930 im Þingvellir (Versammlungsebene) statt, in einem Tal östlich von Reykjavik. Die Versammlung fand einmal im Jahr statt, zu der alle Goden des Landes anwesend sein zu hatten. Wenn man es genau nimmt, war dies die erste demokratische Parlamentsversammlung Nordeuropas. Bisher gab es solche demokratischen Versammlungen nur im antiken Griechenland. Einige Jahre später wurde das Land in vier Gebiete eingeteilt, die jede eine regionale Rechtssprechung inne hatten und von einem Gebietsleiter verwaltet wurden.

Im 10. Jahrhundert starteten von Island aus die Entdeckungsfahrten nach Grönland und Nordamerika. Erik der Rote musste 982 wegen Stammes-Differenzen Island verlassen und segelte in Richtung Westen. Ca. 800 seiner Anhänger gründeten auf Grönland zwei Siedlungen. Der Sohn Eriks des Roten, Leif Eriksson, segelte im Jahr 1000 weiter westwärts und landete an der Küste Nordamerikas. Er nannte das Land Vinland. Seine Siedlungen hatten jedoch nur kurze Zeit bestand und wurden kurze Zeit später von den indigenen Einheimischen zerstört.

Im Jahr 1000 begann in Island die Christianisierung. Man nimmt an, dass vor dem Jahr 1000 die gleichen Götter angebetet wurden, wie sie aus Norwegen bekannt sind. Konflikte in der Handelsbeziehung zwischen dem schon länger christianisierten Norwegen und Island führten letztlich dazu, dass das Christentum sich auch in Island durchsetzte. Offiziell beschlossen wurde das Christentum als Staatsreligion im Althing. Jedoch durften weiterhin die heidnischen Götter angebetet werden. Die alten Götterbilder wurden jedoch wenig später – laut der Sage – im Wasserfall Goðafoss begraben. Der erste Bischofssitz lag in Skálholt, der erste Bischof war Isleifur Gíssurarson, der 1056 in Bremen zum Bischof geweiht wurde. Geistliche und weltliche Macht lagen zu dieser Zeit jedoch noch in ein und derselben Hand. Die Häuptlinge wurden zu christlichen Priestern. Somit unterlag die Kirche lange Zeit den Landesgesetzen. Die folgenden Jahre gewann das Christentum immer mehr Anhänger und es wurden mehr und mehr Kirchen gebaut und Bistümer gegründet. Ab dem 12.Jahrhundert wurden zudem eine Vielzahl an Klöstern gebaut. Diese hatten vor allem einen positiven Effekt auf die Bildung der Bevölkerung, weil an diesen meistens Schulen angeschlossen waren. Der Kirchenzehnt sorgte im 13. Jahrhundert für Unmut und Auseinandersetzungen, da die Goden als Grundherrn und Priester damit sehr viel Macht inne hatten und diese nicht immer zum Vorteil der Gemeinschaft nutzten. Norwegen versuchte zwar ununterbrochen, das unabhängige Island unter seine Gewalt zu bringen, was jedoch lange Zeit scheiterte. Mit den häufiger werdenden Blutfehden Stammeskriegen wegen der Machtanhäufung der einzelnen Goden im 13. Jahrhundert, gewann die norwegische Krone immer mehr an Macht. Die Kirche war ein nicht zu unterschätzender Verbündeter, da sie die weltliche von der kirchlichen Macht trennen wollte. Als die beiden Bistümer Islands frei wurden, besetzte man diese mit zwei norwegischen Bischöfen. Der norwegische König Håkon Håkonarson ließ von den an seinem Hof lebenden isländischen Adeligen einen Treueeid schwören. So schleuste er hoch angesehene Adelige nach Island, die ihm treu ergeben waren – obwohl sie eigentlich nur ihrem eigenen Land treu ergeben sein sollten. Ein von Norwegen ausgehender Handelsboykott, setzte Islands Regierung derart unter Druck, dass 1262 der „Alte Vertrag" aufgesetzt wurde und daraufhin der Herzog Gissur, von Norwegen eingesetzt, die Macht im Land innehatte.

Zwischen 1262 und 1380 hatte also nun Norwegen die Regierungsgewalt in Island. 1271 wurde das Jónsbók (ein Gesetzesbuch) eingeführt, das die bisherige isländische Rechtssprechung ablöste. Das Althing wurde seine Macht abgesprochen und die Godentümer wurden durch Verwaltungsbezirke abgelöst. Norwegische Gouverneure regierten und verwalteten das Land. Ab 1354 wurde Island vom norwegischen König sogar zum „Ausschlachten" freigegeben, mit dem die Anhänger der norwegischen Krone verfahren konnten, wie es ihnen beliebte.

Die Macht der Kirche wuchs weiterhin an. 1275 wurde ein kanonisches Recht eingeführt, wobei der Kirchenzehnte direkt der Kirche zugeführt wurde. 1297 gingen sämtliche Güter, auf denen Kirchen oder Klöster erbaut waren, in den Besitz der Mutterkirche über, was bedeutete, dass diese an Reichtum und Grundbesitz immens dazugewann. Die von Rom bzw. Norwegen eingesetzten Bischöfe handelten eher zu ihrem eigenen Wohl als sich um die Belange und Bedürfnisse der Isländer zu kümmern.

Im 14. Jahrhundert brachen Hungersnöte aus, die als Folge des Ausbruchs von Hekla war. Das Land wurde unfruchtbar und viele Höfe mussten verlassen werden. Eine weitere Folge waren Seuchen, allen voran die „Pest". Zwei Drittel der Isländer mussten ihr Leben lassen. Eine zweite Pest-Welle überfiel Island Anfang des 15. Jahrhunderts, bei der 25.000 Menschen starben.

Zwischen 1397 und 1448 war Island ein Teil der sogenannten „Kalmarer Union". Dies war eine Vereinigung der skandinavischen Königreiche Norwegen, Dänemark und Schweden, wobei Dänemark die Vorherrschaft hierbei hatte.

Im 15. Jahrhundert wurde das Handelsmonopol, das die Norweger auf Island hatten, erweitert, so dass auch die Briten und Dänen und auch die deutsche Hanse beteiligt wurden. Der Grund war ein begehrtes und interessantes Exportgut: Fisch. Nachdem die Landwirtschaft auf Island nach einer Klimaveränderung nicht mehr rentabel war, machte man sich den Fischreichtum an Islands Küsten zu Nutze. Die Erweiterung des Handelsmonopols bekam Island jedoch ab dem 17. Jahrhundert nicht all zu gut, denn zu diesem Zeitpunkt sicherten sich die Dänen das Monopol hierüber komplett und beuteten die Isländer rigoros aus, indem sie Waren wie Lebensmittel und lebensnotwendige Güter überteuerten. Neben Fisch und Fischprodukten wurden auch Wolle, Federn, Fuchs- und Schaffelle, Schaffleisch, Strickwaren und Schwefel als Exportgüter gehandelt.

Die Ausbeutung der Isländer schritt stetig voran, mit der Folge, dass Anfang des 18. Jahrhunderts nur noch ein Viertel der Höfe bewirtschaftet waren. Zusätzlich führte eine Pockenepidemie bei der sowieso schon geschwächten Bevölkerung zu einer dramatischen Reduzierung um weitere 18.000 Menschen. Das isländische Volk bestand nunmehr aus knapp 30.000 Menschen. Der dänische König lockerte daraufhin das Monopol, nicht zuletzt, weil er selbst durch diese Entwicklung eine Menge Geld verlor. Eine endgültige, vollständige Öffnung des Handelsmonopols kam jedoch erst nach der Laki-Kathastrophe 1783/84. Der Ausbruch des Laki-Vulkans verursachte einen enormen Ascheregen, der die Sonne verdunkelte, die Vegetation zerstörte und den Boden komplett unfruchtbar machte. Auch die Viehbestände gingen nahezu alle ein. Man überlegte, ob man ganz Island evakuieren sollte. Die Einwohner sollten auf dem dänischen Westjütland untergebracht werden. Ein Fünftel der damaligen isländischen Bevölkerung ließen bei der daraufhin entstehenden Hungersnot ihr Leben.

Skúli Magnússon versuchte in der Mitte des 19. Jahrhunderts die isländische Industrie aufzubauen, indem er mehrere Manufakturen gründete. Dänische Kaufleute jedoch boykottierten ihn dermaßen, dass er nach einigen Jahren den Handschuh hinwarf und seine isländischen Geschäfte an die Dänen übergingen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wanderten viele Isländer nach Nordamerika aus, hier vor allem in Nova Scotia, Kanada.

Die Idee des Nationalismus kam im 19. Jahrhundert immer öfter nach Island, als isländische Studenten, die vorübergehend auf dem europäischen Festland studierten, diese Idee mit nach Hause brachten. Dabei wurde Reykjavik zum intellektuellen Zentrum Islands. Jónas Hallgrímsson war einer der nationalistisch aktiven Isländer, der sich für die Wiederbelebung des Althings im Thingvellir einsetzte. Sein Gegner Jón Sigurðsson wollte jedoch eher eine Modernisierung des Landes anstreben und gewann mit seinen Ideen mehr Anhänger vor allem in Reykjavik.

Von König Christian VIII. Kam 1840 der Vorschlag, dass man in Island eine ratgebende Versammlung gründen könne. Diese Idee wurde fünf Jahre später als neues Althing mit Sitz in Reykjavik umgesetzt – ein neu gegründetes Parlament. Es war zwar der erste Schritt zur Unabhängigkeit, jedoch hatte es zunächst nur eine beratende Funktion und keinerlei politische Macht.

1854 wurde immerhin das dänische Handelsmonopol aufgehoben. Und so ging es langsam, Schritt für Schritt weiter in die Unabhängigkeit. 1874 durfte das Althing in einem bestimmten Rahmen legislative Rechte ausführen, dafür erhielt das Land eine eigene Verfassung. Die exekutive Gewalt lag jedoch immer noch in Dänemark, das zu diesem Zeitpunkt schon eine konstitutionelle Monarchie war.

Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Islands Wirtschaft einen enormen Aufschwung zu verzeichnen. Es wurde der Fischfang weiter ausgebaut, neue Schulen und Krankenhäuser gebaut, die Infrastruktur erweitert und Industriebetriebe gegründet. 1904 entschied das Volk in einer Volksabstimmung, dass ein Isländer als Minister nach Dänemark gehen solle und dort sein Land vertreten solle. Die Wahl fiel auf Hannes Hafstein, der unter anderem die Telegrafen in Island einführte. Elf Jahre später war es den Frauen in Island gestattet zu wählen.

Mit dem Bau von Schulen wurde 1907 die allgemeine Schulpflicht eingeführt und vier Jahre später die erste Universität Islands in Reykjavik gegründet.

1918 wurde der Unionsvertrag mit Dänemark unterzeichnet, welcher die Unabhängigkeit von Dänemark einleitete, wodurch Island nur noch durch die Personalunion mit Dänemakr verbunden war. 25 Jahre später sollte dann ein Volksentscheid über die komplette Unabhängigkeit Islands entscheiden.

Im zweiten Weltkrieg besetzte Großbritannien Island, obwohl sie neutral waren. Dabei schafften sie jedoch soviele Arbeitsplätze, dass Island von dieser Besetzung eher profitierte. 1941 übernahmen dann die USA die Besetzung, um die britische Armee zu entlasten. 1944 entschieden sich die Isländer in einer Volksabstimmung für die Unabhängigkeit. Daraufhin rief der Parlamentssprecher im Thingvellir die Republik aus, bei der im Anschluss Sveinn Björnsson zum ersten Staatspräsident vereidigt wurde. Die Unabhängigkeit Islands war somit vollständig.

Seitdem machte sich Island schnell einen Namen in der Weltpolitik. Unter anderem auch durch seinen Beitritt zur UNO 1946 und zwei Jahre später zur OECD. Weiterhin war Island an der Gründung der NATO und des Europarates beteiligt und trat 1952 dem nordischen Rat bei. Allerdings hatte Island keine eigene Armee. Die USA boten daher an, einen kleinen Stützpunkt auf Island zu errichten.

Island war Vorreiter für die Frauenrechte. Nicht nur, dass Island eines der ersten Länder war, die das Frauenwahlrecht einführten, Island hatte auch als erstes Land eine demokratisch gewählte Staatspräsidentin, die von 1980 bis 1996 ihr Amt ausübte.

Zwischen 1952 und 1976 gab es immer wieder Streitigkeiten mit Großbritannien wegen der Fischgründe in Islands Gewässern. Diese wurden als „Kabeljaukriege" bezeichnet. Inhalt dieser Streitigkeiten waren die überfischten Fischbestände, die Island dazu zwangen, die Fischereizone auf zunächst 4, dann 12 und später auf 50 Seemeilen zu setzen. Die Briten waren damit ganz und gar nicht einverstanden. 1976 wurde die Grenze sogar auf 200 Seemeilen erweitert, was zu einer vorübergehenden diplomatischen Auszeit zwischen Island und Großbritannien führte. Die EU dehnte jedoch ihre eigenen Fischerezonen ebenfalls auf 200 Seemeilen aus. Seitdem ist die 200-Meilen-Zone sowohl für Island als auch für andere Fischereistaaten allgemein gültig.

Die Finanzkrise, die weltweit 2008 startete, traf Island wohl am härtesten. Die isländische Krone wurde während dieser Krise stark entwertet, wodurch die Regierung sich entschied, die großen Banken unter staatliche Kontrolle zu bringen. Im Zuge dieser Entwicklungen überlegte man sogar, Island zur Europäischen Union beitreten zu lassen und dort den Euro einzuführen, um den Bankrott des Landes zu verhindern. Im Februar 2009 übernahm eine Minderheitsregierung die Regierungsgeschäfte. Vorsitz hatte Jóhanna Sigurðardóttir als Ministerpräsidentin. An diesem Regierungswechsel war in hohem Maße die isländische Bevölkerung beteiligt, die mit teilweise heftige Demonstrationen die bestehende Regierung und deren Machenschaften kritisierte. Im April desselben Jahres fanden vorgezogene Parlamentswahlen statt. Hierbei erhielten die Koalition aus sozialdemokratischer Allianz und Links-Grüner Bewegung die absolute Mehrheit. Die Ministerpräsidentin erklärte in einer Rede, dass sie den EU-Beitritt Islands fördern und vorantreiben wolle – und setzte dies auch promt um: im Juli 2009 wurde der Antrag zum EU-Beitritt gestellt.